So mag ich als Katze gerne wohnen

Wenn Du ausgeglichene, glückliche Katzen haben möchtest, dann solltest Du jetzt aufmerksam weiterlesen.

Das Ziel bei der Haltung von Wohnungskatzen sollte immer sein, ihnen eine möglichst artgerechte Umgebung zu schaffen. Was ist das und warum ist es so wichtig?

Weil es für Katze UND Halter viele Vorteile bietet.

Katzen, die in einem anregenden Wohnumfeld leben und Ihre natürlichen Instinkte ausleben dürfen, sind glückliche, zufriedene und ausgeglichene Katzen.

Der Halter, der seinen Katzen ein artgerechtes Umfeld bietet, hat deutlich weniger „übliche“ Probleme im Zusammenleben.

Es geht darum, die Bedürfnisse kennen und verstehen zu lernen. Nur wenn wir diese Bedürfnisse respektieren und eine Umgebung schaffen, in der diese gelebt werden dürfen, sind unsere Stubentiger glücklich und ausgelastet.

Aber was ist nun artgerecht? Welcher Kratzbaum soll es sein? Welches Spielzeug ist sinnvoll? Der Markt für artgerechte und weniger artgerechte Artikel rund um das Leben mit Katzen scheint keine Grenzen zu kennen.

Es gibt Katzentoiletten, die häufig die Wünsche und Bedürfnisse der Besitzer, seltener jedoch die Wünsche und Bedürfnisse der Katze erfüllen. Dann gibt es Fressnäpfe, die auf Grund von Größe den sogenannten „whisker stress“ auslösen können. Darüber hinaus gibt es unzählige „Kratzbäume“ an denen unsere Katzen zwar nicht kratzen können, die aber in Farbe und Form jeden Menschenwunsch erfüllen. Es gibt so ziemlich alles zu kaufen, was Du Dir vorstellen kannst.

Im Folgenden stelle ich Dir 4 kurze Punkte vor, die Du leicht umsetzen kannst.

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1) Gestaltung des Futterplatz

Der optimale Futterplatz hat Näpfe aus Keramik, Glas oder Porzellan.
Die Näpfe sind so groß, dass die Schnurrhaare der Katze nicht an den Rand stoßen. Wasser wird nicht in unmittelbarer Nähe zum Futter angeboten.
Der Futterplatz ist räumlich von der Toilette getrennt.

Zusammenfassung

  • Näpfe aus Keramik, Glas, oder Porzellan, ausreichend groß oder flacher Rand
  • Futterplatz räumlich von Toilette getrennt
  • Kein Futter und Wasser am selben Platz anbieten

2) Das stille Örtchen

Für die Toiletten gilt: je größer desto besser. Bitte keine Haubentoilette verwenden. 
Die Toiletten am Besten an einem ruhigen Ort in der Wohnung aufstellen, so dass sich die Katze zurückziehen kann. 

Als Faustregel für die Menge an Toiletten sollte man immer die Anzahl der Katzen plus eine Toilette nehmen. 

Zusammenfassung

  • je größer desto besser
  • keine Haubentoiletten
  • immer eine Toilette mehr als Katzen im Haus

3) Catwalks sind nicht nur was für Models

Katzen lieben es, auf erhöhten Flächen zu liegen und den Überblick zu haben. Catwalks vergrößern außerdem den Lebensraum der Katze.
Klettern, toben und balancieren sind natürliche Bedürfnisse, die man unseren Stubentigern nicht vorenthalten sollte.

Zusammenfassung

  • erhöhte Liegeplätze anbieten
  • auf natürliche Materialien achten (Sisal, Holz)
  • Katzen sollten ihren natürlichen Trieben nachgehen können

4) Der optimale Kratzbaum

Kratzen bedeutet für Katzen nicht einfach nur Krallenpflege, Kratzmarkieren ist vor allen Dingen ein Mittel der Kommunikation. Es ist unabdingbar, dass wir unseren Wohnungskatzen Möglichkeiten zum Kratzen zur Verfügung stellen. Ideal sind Kratzmöglichkeiten horizontal und vertikal und aus verschiedenen Materialien. Sisal, Pappe, Leder, Kokosmatten und -seile bieten Abwechslung und Spaß. 

Zusammenfassung

  • Katzen markieren durch Kratzen ihr Revier
  • Achte auf eine ausreichende Anzahl an Kratzmöglichkeiten, insbesondere an Übergängen von einem Zimmer ins andere.
  • Kratzmöbel sollten vorzugsweise aus natürlichen Materialien bestehen. 

Wenn Du mehr zu diesen Themen wissen möchtest, nimm gerne Kontakt mit mir auf. Gemeinsam besprechen wir Deine Situation, so dass ich Dir ein individuelles Angebot unterbreiten kann. 

About the Author Katrin

Hallo mein Name ist Katrin. Ich mag: Katzen (das überrascht jetzt sicher,) lesen, Wellness, Musik, meinen Mann, Sushi, ehrliche Menschen, Freunde, Kaffee. Was ich nicht mag: Stillstand, Unehrlichkeit, Reis, Möhren (gekocht, roh sind sie super!) Schlangen, Fisch (erhitzt), Zeitdruck, Technik

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